Alle Meisterschaft beruht auf ihren Grundlagen

Geld soll kein Hindernis sein, wenn du dich mit den Fähigkeiten deines Geistes in der Tiefe beschäftigen willst (wie könnte es auch?). Deshalb habe ich die Inhalte meiner “Services” als Grundlagen zum Selbststudium hier für dich aufbereitet und dir in 5 Grundübungen zur Verfügung gestellt. Du kannst sie immer damit experimentieren, wenn du dir etwas Zeit dafür nimmst.

Mach dir nicht zu viele Gedanken über die Übungen. Wichtiger ist, dass du Erfahrungen machst und so Neues lernst.

Lies die Anweisungen aufmerksam durch und nimm dir jeweils 15-20 Minuten Zeit für jede Übung.

Prüfe wie du dich nach der jeweiligen Übung fühlst und bleibe im Alltag aufmerksam, um zu lernen, was du mit diesen Mächtigen Übungen anstellen kannst.

Die Übungen werden alle im Sitzen, im Stillen, ausgeführt. Experimentiere mit den Übungen herum, bevor du die Anweisungen noch einmal liest.

Sich mit dem Inneren verbinden

Übung #1: Stille Beobachtung

Setze dir einen Zeitrahmen in dem du einmal alle Ziele aufgibst. Tue einmal nichts. Die Aufgabe besteht in nichts anderem als offen zu bleiben und zu beobachten, so gut es geht. Wenn Gedanken oder Gefühle auftauchen, wenn du dich hineinziehen lässt in Gedankenfilme, wenn du beginnst Dinge zu planen, ok. Bemerke ob du wieder zurück in die Beobachterposition kannst. Wenn das nicht geht, dann lass dich auf den Film ein. Beobachtest du, dass auch das nicht geht, beobachte das. Es gibt kein Richtig und kein Falsch. Sein genügt. Lass dich einfach auf die Erfahrung ein, schau wohin es deine Aufmerksamkeit lenkt. Sei der Beobachter und nicht das Beobachtete. Es passiert einfach was passiert. Du wirst feststellen können, zu welchem Verhalten deine Gedanken tendieren. Das ist die Vorraussetzung für alles andere.

Totale Wahrnehmung - Intuition wecken

Übung #2: Wahrnehmungs-Meditation

Vereine alle Wahrnehmunskanäle. Motto Du nimmst stets mehr wahr als du wahrnimmst, dass du wahrnimmst. Die Übung kann auch als Tranceinduktion dienen. Ich benutze sie in den meisten meiner Audio-Produktionen. Es resultiert ein vertiefter Bewusstsseinszustand, in dem du automatisch mehr Klarheit, Entspannung und Verbundenheit hast.

Du lenkst bei dieser Übung beständig deine Aufmerksamkeit. Du gehst alle Sinnesebenen mit deiner Aufmerksamkeit durch und verweilst bei jeder eine Weile. Dabei beginnst du mit der äußeren Wahrnehmung und wechselst nach einer Weile nach innen auf “geistige” Signale. Bemerke auch die Eigenschaften von dem was du wahrnimmst.

  • Setze dich mit geschlossenen Augen aufrecht und entspannt hin.

  • Visuell außen: Achte auf das was du siehst, durch deine geschlossenen Augen (Dunkelheit, Licht, bunte Flecken etc.)

  • Visuell innen: Achte auf das was du vor deinem Geistigen Auge siehst. Bemerke auch die Eigenschaften der Bilder. Ihre Größe, Distanz, ihre Ränder, die Größe, Farben, Kontraste usw. (Wenn du keine inneren Bilder siehst, ist das völlig ok. Sitze einfach damit - wie in der ersten Übung - und geh dann weiter.

  • Akustisch außen: Achte auf das was von Außen auf deine Ohren dringt: Klänge, Hall des Raumes, Rauschen oder Tinnitus, das Surren des Kühlschranks, die Stille usw.

  • Akustisch innen: Achte auf das was du geistig hörst: Deine innere Stimme (oder Stimmen). Bemerke wie sie klingt. Wie laut oder leise? Tonfall? Hoch oder tief? Tempo? Rhythmus? Pausen?

  • (Schmecken und Riechen, innen wie außen, meistens nicht bewusst aber warum nicht der vollständigkeithalber miteinbeziehen?)

  • Fühlen außen: Dein Körper. Gewicht, Verspannung/Entspannung, Druck, Ziehen, Schmerz, Wohlbefinden. Wie ist der Atem?

  • Fühlen innen: Gefühle. Fühlst du welche? Angst, Scham,Traurigkeit, Wut, etc. Vielleicht ein Widerstand gegen das fühlen?

  • Wünsche und Willensebene: Was willst du jetzt in diesem Moment? Gibt es da vielleicht auch mehrere/verschiedene Wünsche? Woher weißt du, dass du das willst?

  • Zeitwahrnehmung: Wie nimmst du jetzt wahr, dass die Zeit vergeht? Schnell/Langsam?

  • Ich-Sinn: Löse deine Aufmerksamkeit von allem was du Wahrnimmst und achte nur auf den Wahrnehmenden (von Objekt zu Subjekt), so gut du kannst. Bleibe hier solange es angenehm ist.

Lerne in Fluss zu kommen mit dem was ist

Übung #3: Zu- und Loslassen

Du kannst auf allen Wahrnehmungsebenen zu- und loslassen. Am wirkungsvollsten ist es auf der Willens- oder Identitätsebene loszulassen.

  1. Schließe die Augen und beobachte eine Weile dein Inneres bis deine Aufmerksamkeit an etwas haften bleibt

  2. Bemerke den Widerstand: Wo und wie nimmst du Widerstand wahr?

  3. Frage dich: Kannst du den Widerstand zulassen?

  4. Entscheide dich für ja oder nein. Beides ist völlig ok.

  5. Beobachte was passiert wenn du dich entschieden hast.

  6. Frage weiter: Kannst du den Widerstand loslassen?

  7. Entscheide dich für ja oder nein.

  8. Beobachte was passiert, bis du auf den nächsten Widerstand stößst und wiederhole die Schritte ab dem 3. Punkt

Greife nach dem was dich ruft

Übung #4: Wie fühlt sich … an?

Überlege dir vorher was du willst. Nimm eins deiner Ziele oder Wünsche. Frage dich zuerst: “Wenn dieser Wunsch in Erfüllung gegangen ist, wie würde ich mich fühlen?“ oder “Wozu wäre das gut?”

Wir suchen nach einem Wort das ein Gefühl ausdrückt. (z.B. “ich will finanziell frei sein, damit ich mich frei fühle”: Freiheit)

Achtung bei Negationen: “Ich möchte meine Traumpartnerschaft, damit ich mich nicht allein fühle” -> Wie möchtest du dich stattdessen fühlen?

Schließ die Augen und frage dich: “Wie fühlt sich xy (Begriff für das Gefühl) an?”.

Frage dich wirklich und suche nach möglichen Antworten. Versuche das Gefühl von verschiedenen Seiten zu beleuchten. (z. B.: “Freiheit fühlt sich nach Offenheit an. Sie fühlt sich weit an usw.)

Frage dich immer wieder: “Wie fühlt sich xy (Begriff für das Gefühl) an?”.

Wenn du dich mehr so fühlst (wie xy), dann gehst du in die richtige Richtung.

Nach 15 Minuten solltest du deutlich fühlen können, wie sich xy anfühlt. Jetzt nutze diesen Zustand! Identifiziere die kleinste dir mögliche Handlung, die du jetzt sofort in Richtung deines Zieles tun kannst und führe sie aus!

Suche im Alltag nach dem was sich so anfühlt (und nicht nach dem was sich nicht so anfühlt). Und du hast einen starken inneren Wegweiser zu deinem Ziel.

Gedanken kalibrieren

Übung #5: Fokus Rad

Das Fokus-Rad ist eines der mächtigsten Werkzeuge um sich Klarheit zu verschaffen und auf neue Gedanken zu kommen. Du richtest deine Gedanken damit effektiv auf das Wesentliche aus. Du kalibrierst nicht nur du deine Gedanken so, dass sie auch mit dir übereinstimmen (statt mit den Erwartungen anderer). Du übst eine uralte fast vergessene Fähigkeit, die die Menschen seit jeher zu Erfindungsreichtum und Größe verholfen hat: Das Nachdenken. Außerdem Übst du deine emotionale Intelligenz und kannst deine eigenen Glaubenssysteme und Werte tief erforschen.

Dies ist eine Schreibübung. Du brauchts als einen Stift und ein Blatt Papier.

  1. Nimm wieder ein Ziel/ einen Wunsch. Stelle dir in aller Lebendigkeit vor, du hättest dein Ziel schon erreicht. Versetze dich einen Moment wirklich in die Lage, als würdest du tatsächlich durch deine Augen schauen, wenn dein Wunsch in Erfüllung gegangen ist. (Was würdest du sehen/hören/fühlen?)

Welcher Satz wäre wahr und in Übereinstimmung mit deinem Ziel?

Beispiel: Ich will etwas Bedeutsames hinterlassen. Wenn es schon so wäre, fühlte ich Dankbarkeit. -> Schreib in die Mitte: “Ich bin Dankbar. “

Tipp: Mach es nicht kompliziert. Entkopple die spezifischen Bedingungen und gehe auf das Gefühl

2. Du kannst davon außgehen, dass du diesen Satz in der Mitte noch nicht ganz glauben kannst. Jetzt suche in deinem Geist nach Gedanken ab, die sich ähnlich anfühlen, den du aber schon glaubst. Schreibe einen Satz links oben neben den Satz in der Mitte. Es muss sich wahr anfühlen.

Beispiel: Ich suche nach Dankbarkeit und bemerke, dass ich mich Schuldig fühle. -> Nachdenken -> “Es muss Dankbarkeit ohne Schuld geben.”

3. Fokussiere den neuen Satz (wie ein Mantra) bis dir ein neuer Satz einfällt. Wichtig: Der neue Satz muss sich BESSER anfühlen als der vorherige UND WAHR. Schreibe den neuen Satz auf.

Im Beispiel: “Ich will das Gute in meinem Leben annerkennen und annehmen.”

4. Fahre weiter so fort: Fokussiere immer den neusten Satz. Prüfe immer bevor du ihn aufschreibst folgende zwei Kriterien: Fühlt es sich besser an? Und fühlt es sich wahr an?Beides muss gegeben sein.

5. Hangle dich weiter zu sich immer besser anfühlenden Gedanken. Scheibe 9-12 Gedanken auf (oder mehr).

Tipps & Anmerkungen:

  • Bleib fokussiert

  • Denke in Assoziationen. Logik ist unwichtig.

  • achte darauf wie sich du dich fühlst

  • Wenn dich der Satz, denn du fokussierst nicht mehr gut anfühlt, gehe zurück

  • Bemerke, wie mächtig dein Denken im Bezug auf deinen Zustand ist und ziehe deine Konsequenzen

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